15.10.2016 In die Vinetastadt BARTH am Bodden

Wo lag einst das legendäre ‚VINETA“, eine reiche Stadt,  die als Strafe für die Sünden ihrer Bewohner in einer Sturmflut unterging und auf den Meeresboden sank.. ?

Was davon ist Sage, was Wahrheit?  Die Insel Usedom reklamiert zwar den Standort für sich einschließlich eines jährlichen Spektakels.  Doch vor Barth im Bodden liegen tatsächlich Mauerreste. Näheres erfahren wir im Vineta-Museum.
Aber auch Barth selbst war durchaus mal eine nicht unbedeutende Hafen- und vor allem Reederstadt. Nirgendwo im damals preußischen Vorpommern ausgenommen Stettin wurden mehr Ostseeschiffe gebaut. Teile der Anlagen und des Hafens sehen wir auch noch,  Kraniche sehen wir aber vor allem – wenn wir Glück haben – bei der Hinfahrt äsend auf den Wiesen neben dem Zug, zu ihren Schlafplätzen kommen sie erst am späten Nachmittag, da sind wir schon auf der Heimfahrt. Im historischen Barth, das die Nachfolge Vinetas für sich reklamiert,  erwartet uns ein interessanter Rundgang. Es geht zu den Resten der früheren  Stadtbefestigung wie Dammtor und dem geschichtenumwobenen Fangelturm, zum adligen Fräuleinstift, wie gesagt zum Hafen und zur imposanten Marienkirche…

In der Langen Straße können wir aber auch in eine alte Druckerei schauen.  „Wo de Ostseewellen trecken an den Strand….“ – wer kennt nicht dieses Lied?  Es schrieb die hier geborene Dichterin Martha Müller- Graehlert, zum Nordseewellenlied und Friesenlied wurde es erst später..
An einen weiteren interessanten Menschen aus Barth erinnert man derzeit in einer Ausstellung im Museum.  Ferdinand Jühlke wurde Gartenbaulehrer und Königlich Preußischer Hofgartendirektor in Nachfolge  Lennes und Sellos.
Abschließen können wir unseren Barth-Bummel in einem originellen Café, das zugleich ein privates Puppen- und Spielzeugmuseum  beherbergt.
Es gibt noch freie Plätze für unsere BahnTour am 15. Oktober nach Barth. Wer noch Lust zum Mitkommen hat,  möge sich noch anmelden unter e-Mail frank.beiersdorff@freizeitservice-berlin.de oder Telefon 030 9938521
Treffpunkt am 15.10. Berlin Hbf tief, Gleis 5/6, unterm „D“.  6:20; Abfahrt 6:32 RIchtung Stralsund, dort Umstieg nach Varth, an 10:43. Rückfahrt von dort 15:10 via Stralsund,  an Berlin Hbf 19:26. Auf Hinfahrt auch Zustieg in RE 3 auch Gesundbrunnen und Bernau möglich; Bitte vorher Bescheid safen, Fahrt wahrscheinlich im 2. Wagen von vorn
Preis inkl. Fahrtkosten,  Führung 24,-€.
Geringer Aufpreis für Besichtigungen vorbehalten. Verpflegung individuell.
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