3.3.2018 BOIZENBURG – STADT DER FLIESEN ODER: EIN „LÜTT VENEDIG“ AN DER ELBE

Treffpunkt neu! Berlin Lichtenberg. Durchgang zwischen U-Bahn und Fernbahngleisen ab ca. 6:45, Fahrt mit RE 2 ab 7:09 via Schwerin Süd bzw. -Hbf , Rück an 20:46 Berlin-Lichtenberg

Wir fahren im 2. Wagen von vorn.

Preis inkl. Fahrkosten (Wochenendticket) ab Treffpunkt am Ausgangs-bahnhof, Führung, Begleitung 27,-€ p.P.

(ohne Eintritt/Führung Museum, ab 3,-€)

 

Die westlichste Stadt Mecklenburgs geht auf eine alte Burg an der „Boize“ zurück und wurde bereits 1171 urkundlich erwähnt.

Die Innenstadt ist von einer ringförmigen mittelalterlichen Wallanlage umgeben. Der Wall ist auf ganzer Länge mit Linden aus dem späten 19. Jahrhundert bestanden und beidseitig von Gräben umschlossen. Die vielen kleinen Fachwerkhäuser, die unmittelbar an den inneren der beiden Gräben grenzen und das gesamte Stadtbild maßgeblich prägen, sind über 45 Brücken mit dem Mittelwall verbunden, was der Elbestadt auch den Namen Klein Venedig des Nordens einbrachte.

Auf unserem Spaziergang zum Hafen berühren wir aber auch die weiträumige Landschaft zwischen Elbe und Sude und sehen vielleicht noch manchen gefiederten Wintergast!

Eine Besonderheit stellt auch das Erste Deutsche Fliesenmuseum dar. Seit dem 19. Jahrhundert war die Fliesenherstellung eine typische Industrie der Stadt und insbesondere die Sammlung zu den Jugendstilfliesen lohnt sich.

Fliesen begegnen uns aber auch einigen Hausfassaden in der Stadt.

Eine Führung durch das Museum durch die Nachfahren des Museumsgründers und Gestalters vieler bekannter Wandfliesen (z.B. in Berlin am Haus des Lehrers) Lothar Scholz ist ein abschließender Höhepunkt unserer Stadtbesichtigung

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