19.3.18 Bösemüllers Stadtspaziergänge BERLINER KIEZE – BERLINER GESCHICHTE/N Neu-Weißensee

Treff: 10:30 Uhr Bus-Hst. Woelckpromenade (Bus 158, 255, zB. Ab S+U Pankow 10:07, an 10:22)

Dauer ca. 2 Std.

Preis: 4,-€

Bitte bis spätestens 12.3.18 anmelden oder spontan nachfragen!

Weißensee war ja im vorigen Jahr schon einmal Gegenstand eines Rundgangs, bei dem es insbesondere um Spuren des jüdischen Lebens ging. Letzteres werden wir in diesem Jahr zum späteren Zeitpunkt nochmal im Zusammenhang mit dem sogenannten „Französischen Viertel resp. Komponistenviertel mit dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee aufgreifen.

Doch eine Ausnahme gibt es – Jürgen Kuczynski, den ich bei unserem vorjährigen Rundgang gewürdigt hatte und der von 1950 bis zu seinem Tode 1997 an der Parkstraße 94 wohnte, erhielt mittlerweile eine Würdigung durch eine symbolische Platzbenennung einer Grünfläche  an der Pistoriusstraße und Woelckpromenade, unmittelbar neben dem Frei-Zeit-Haus und dem Kreuzpfuhl. Und in der Tat: hier befinden wir uns mitten im „Zentrum“ von Neu-Weißensee. Das Gemeindeforum und die Wohnhäuser Woelckpromenade 2 – 7, auch bekannt unter Munizipalviertel, sind eine auch heute noch anerkannte städtebauliche und architektonische Meisterleistung des Architekten Carl James Bühring. Das Zentrum erhielt rund im den Kreuzpfuhl eine Stadthalle (das Casino der Stadthalle ist das heutige Frei-Zeit-Haus), die im Krieg zerstört wurde, die Beamtenwohnhäuser (Pistoriusstraße 24 – 24 b) ein Gymnasium (heute Teil des Primo-Levi-Gymnasiums), die Wohnbauten Woelckpromenade 2- 8, das Ledigenwohnheim (Woelckpromenade 1/ Pistoriusstraße 17), die Gemeindepumpstation und das Verwaltungsgebäude des Pumpwerkes mit Gemeindebibliothek (Pistoriusstraße 127)

Die Bethanienkirche auf dem Mirbachplatz wird 1902 von Kaiser Wilhelm II und Kaiserin Auguste Viktoria eingeweiht. 1906 wurde das Amtsgericht, erbaut „im Stile deutscher Renaissance mit gotischen Motiven“, eingeweiht. Doch Anträge auf Erteilung des Stadtrechtes scheitern zweimal…

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