25.1.2016 Rund ums alte Berlin – Oranienburger Vorstadt und das Berliner „Feuerland“

Einen Teil der Oranienburger Vorstadt hatten wir schon einmal vor gut einem Jahr als „Berliner Vogtland“ thematisiert.
Heute aber geht es vor allem um den Teil der Oranienburger Vorstadt, den man im Volksmund einst „Feuerland“ nannte.
Ab ca, 1840 entstanden in der Oranienburger Vorstadt viele Betriebe der aufstrebenden metallverarbeitenden Industrie und des Maschinenbaus. Überall brannten Feuer und qualmten Schlote, worauf sich der Begriff „Feuerland“ begründete. August Borsig aber auch andere Persönlichkeiten jener Zeit spielen natürlich auch eine Rolle bei unserem Spaziergang, aber auch die hier einst in äußerst beengten Lebensverhältnissen hausenden Arbeiter…
Letztere veranlassten Bettina von Arnim zu ihrem „Königsbuch“ („Dieses Buch gehört dem König“). .
Treff: Auf dem U-Bahnhof Oranienburger Tor (U 6) 13:30 Uhr
Dauer: 1 ½ – 2 Std.
Preis inkl. Führung: 4,-€

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21.1.2016 Forst (Lausitz)

Forst, niedersorbisch Barsc, ist vor allem durch die Tradition als Tuchmacherstadt geprägt, so sehen wir auch das Denkmal einer historischen Tuchfabrik, schauen in das Textilmuseum (mit Schwerpunkt auf der Tuchmacher-Schauwerkstatt), aber auch einige andere historische Gebäude in der leider in den letzten Kriegswochen 1945 sinnlos stark zerstörten Stadt, wie das ehemalige „Zentralbüro der Industrie“ und auch die Stadtkirche St. Nikolai….
Treff: 8:30 Berlin-Ostbahnhof, Abfahrt mit RE 2 Richtung Cottbus 8:46, 2. Wagen von vorn, wer vorher zusteigen möchte, bitte rechtzeitig Bescheid sagen. Umstieg in Cottbus nach Forst, Rückkehr geplant Berlin-Ostbahnhof z.B. an 17:13
Preis inkl. Führung und Eintritt: 9,-€
Achtung! Bitte Nichtinhaber/innen von 65plus-Tickets einen gültigen Einzelfahrschein Berlin ABC mitbringen, da das Berlin-Brandenburg-Ticket, dass ich gern für Sie löse, erst ab 9:00 Uhr, das heißt hier ab Königs Wusterhausen gilt!
Herzlich willkommen !

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25.1.2016 Rund ums alte Berlin: Die Oranienburger Vorstadt und das Berliner „Feuerland“

Einen Teil der Oranienburger Vorstadt hatten wir schon einmal vor gut einem Jahr als „Berliner Vogtland“ thematisiert.
Heute aber geht es vor allem um den Teil der Oranienburger Vorstadt, den man im Volksmund einst „Feuerland“ nannte.
Ab ca, 1840 entstanden in der Oranienburger Vorstadt viele Betriebe der aufstrebenden metallverarbeitenden Industrie und des Maschinenbaus. Überall brannten Feuer und qualmten Schlote, worauf sich der Begriff „Feuerland“ begründete. August Borsig aber auch andere Persönlichkeiten jener Zeit spielen natürlich auch eine Rolle bei unserem Spaziergang, aber auch die hier einst in äußerst beengten Lebensverhältnissen hausenden Arbeiter…
Letztere veranlassten Bettina von Arnim zu ihrem „Königsbuch“ („Dieses Buch gehört dem König“). .
Treff: Auf dem U-Bahnhof Oranienburger Tor (U 6) 13:30 Uhr
Dauer: 1 ½ – 2 Std.
Preis inkl. Führung: 4,-€

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16.01.16 Bahntour MEISSEN – ZUR WIEGE SACHSENS

Bekannt ist Meißen vor allem für Porzellan und auch als ein Zentrum und Ausgangspunkt der sächsischen Weinstraße.

Das mehr als tausendjährige Meißen gilt aber auch immerhin als „Wiege Sachsens“. Denn 929 ließ König Heinrich I. auf einem Felsen oberhalb des Elbtals eine Wehranlage errichten – die heutige Albrechtsburg. 968 wird hier ein Markgraf von Meißen bezeugt, im Jahre 1089 wurde dann Heinrich I. von Eilenburg aus der Familie der Wettiner mit der „Mark Meißen“ belehnt, spätestens dies könnte man als Geburtsstunde des späteren Kurfürstentums Sachsen ansehen, noch weit vor der Leipziger Teilung in eine ernestinische und albertinische Linie….

Unsere Tour widmet sich aber vor allem der sehenswerten und über einen „Denkmalpfad“ erschlossenen Altstadt und einiges an Geschichte/n….

Natürlich können wir auch den Blick von der Albrechtsburg hinunter über die heutige Stadt Meißen, in Elbtal und Triebischtal genießen.

Treff: 7:30 Berlin-Ostbahnhof, Abfahrt mit RE 2 Richtung Cottbus 7:46, 2. Wagen von vorn, wer vorher zusteigen möchte, bitte rechtzeitig bescheid sagen. Fahrt über Cottbus und Coswig bei Dresden nach Meißen, Rückkehr geplant Berlin-Ostbahnhof an 19:13 oder Berlin-Ostkreuz an 19:58

Preis inkl. Fahrkosten, Führung 25,-€

Bitte wegen Nutzung Wochenendtickets rechtzeitig vorher anmelden unter 0162 2377039 oder frank.beiersdorff@freizeitservice-berlin.de

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11.01.2016 Vom Landsberger zum Frankfurter Tor

In der neuen Reihe „heimatgeschichtliche Spaziergänge durch Friedrichshain und Lichtenberg“ geht es vom Landsberger zum Frankfurter Tor.
Für Nichtberliner der Hinweis: Das Landsberger Tor hat nichts mit dem heutigen Wohnquartier in Marzahn zu tun!
Sondern es stand zunächst an der heutigen Moll- Ecke Büschingstraße und dann von 1802 bis zum Abriß der Akzisemauer im Jahre 1867 an der Straßenkreuzung Landsberger Allee/Friedenstraße, die fiskalische Aufgabe übernahm dann in gewisser Seite das schon mal im Zusammenhang mit dem Fennpfuhl behandelte Steuerhaus östlich des heutigen Bahnhofs Landsberger Allee….
Auch das Frankfurter Tor stand seinerzeit nicht dort wo heute der gleichnamige Platz zu finden ist, sondern ursprünglich kurz vor dem heutigen U-Bahnhof Weberwiese. Unser Spaziergang bewegt sich auf historischen Spuren im Gebiet des sich im 19. Jahrhundert stark verändernden Randes des alten Berlin..Viele Straßenläufe änderten sich zum Teil mehrfach, aber dennoch sind einige Spuren erkennbar…

Treff: 13:30 Platz der Vereinten Nationen, Straßenbahn-Hast. (M 5, M 6,M 8)
Preis: 4,-€

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7.1.2016 Stadtspaziergang „Rund um die Wohnstadt Carl Legien im Prenzlauer Berg“

Am 7. Januar gibt es zum Jahresauftakt einen Stadtspaziergang in meiner Reihe Berliner Kieze- Berliner Geschichte/n rund um die Wohnstadt Carl Legien im Prenzlauer Berg.

Dabei geht es um die Entwicklung der Stadt Berlin seit dem Hobrechtplan 1861, insbesondere des Wohnungsbaus von den Mietskasernen der Gründerzeit hin zu dem gewerkschaftlich-genossenschaftlichen Wohnungsbau der 1920er Jahre, wie er im Prenzlauer Berg bis hin zum C-Ring der bereits von Hobrecht konzipierten 3. Stadterweiterung Berlins in der GEHAG-Siedlung und vor allem in der Wohnstadt Carl Legien noch heute gut nachzuvollziehen ist.

Die Wohnstadt Carl Legien gehört dabei zu den sechs Großsiedlungen der Moderne in Berlin, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden.

Weiterhin werden auch die nahe gelegene „Weißenseeer Spitze“ und die frühere liberale Synagoge Berlin-Nordost auf dem Spaziergang eine Rolle spielen.

Treffpunkt: am 7.1.16, 13:30 Uhr Straßenbahnhst. Prenzlauer Allee/Ostsesstrasse, M 2, Fahrtrichtung Heinersdorf bzw. Am Steinberg Preis inkl. Führung 4,-€

Die nächsten Termine:
Am 11.1.2016 Stadtspaziergang „Zwischen Landsberger und Frankfurter Tor“ 4,-€.
Am 16.1.2016 Bahntour „Meißen – Wiege Sachsens“ 25,-€

Anmeldungen noch möglich.

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14.12,2015 Stadtspaziergang. Köpenick – Altstadt und Kiez

… als letzte geplante Veranstaltung im Jahr 2015

Köpenick hat weitaus mehr zu bieten als den „Hauptmann“, wenn auch eine kleine interessante Ausstellung im Rathaus an Wilhelm Voigt erinnert. Es geht zu Sagen und Geschichten, von den Ursprüngen des „Jaxa“ und seiner Burg, zum ehemals slawischen Dorf der Dienstleute und Fischer Kiez, zur Stadtkirche St. Laurentius und dem leider verbauten Standort der Synagoge, zu Mutter Lustig und mehr….
Treff: Schloßplatz Köpenick. 13:10 Uhr vor der „kleinsten Brauerei Deutschlands“; z.B. Strb. 62 ab Mahlsdorf 12:32, S Köpenick 12:51 oder 13:02 ab S Köpenick oder bis Rathaus Köpenick +ca. 200 m Fußweg)
Dauer ca. 2 ½ Stunden
Preis: inkl. Führung 4,-€

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12.12.2015 Bahntour nach Haldensleben

Die „Hauptstadt“ des Bördekreises erstrahlt im vorweihnachtlichen Glanz des „Sternenmarktes“. Aber auch so hat die Stadt nördlich Magdeburgs einige Reize. Eine erhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung, historische Bürgerhäuser wie Kühnesches Haus, Repsches Haus, Behrendssches Haus, die Stadtkirche St. Marien, das Templerhaus
u n d  als Besonderheit der einzige Roland zu Pferde. Treffpunkt: 8:40 auf dem Ostbahnhof, Abfahrt mit dem RE 1 Richt. Magdeburg 8:59. Preis inkl. Führung 23,-€

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07.12.2015 Rund ums alte Nowawes

In der Reihe „Rund um Berlin“ gibt es einen ausführlichen Spaziergang durch die ehemalige Weberkolonie Nowawes, heute Teil von Potsdam-Babelsberg, und dem, was davon übrig blieb…
Eine historische Spurensuche, auch mit Einblicken in das sich inzwischen entwickelnde neue pulsierende Leben…
Treff/Start: 10:30 S Babelsberg (S 7) direkt auf dem Bahnsteig.
Dauer: ca. 2 ½ bis max. 3 Stunden
Preis inkl. Führung, Besichtigung(en) 6,-€
Tarif Berlin ABC. Für Ticket ggf. selbst sorgen!

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3.12.2015 Durchs Sutschketal nach Bestensee

Am Donnerstag, den 3.12. geht es auf unsere Wanderung durchs Sutschketal. Mit dem Bus erreicht man von Königs Wusterhausen das alte Dorf Krummensee, heute ein Ortsteil Mittenwaldes. Auf den gleichnamigen Weg lohnt auch ein Blick. Am Ende des Dorfes wählt man den Wanderweg auf der rechten Seite des Sutschketales, immer mal wieder mit Ausblicken in das Naturschutzgebiet, das eigentliche die frühere eiszeitlichen Rinne erfasst, in der dich einst der heutige Krumme See weit südwärts ausbreitete. Auch die mächtigen Hänge links und rechts haben erdgeschichtliche Bedeutung. Dazu unterwegs, aber Vorsicht, dass Sie zwischendurch in die unterirdischen Gänge oder Höhlen der „Bestwanen“ fallen, alles nur Fabelwesen? – Man wird es sehen. Ein weiterer Höhepunkt unserer Wanderung ist Bestensee, insbesondere mit dem Ortsteil „Groß Besten“ mit dem wiederbelebten Weinberg, der Dorfkirche, der Dorfaue, vielleicht dem originellen Zollstockmuseum… Treff: 9:30 Bf Lichtenberg, Gleis 15, Fahrt mit dem RE 2 Richtung Cottbus 9:46 bis Königs Wusterhausen. Von dort mit Bus 728 um 10:40 bis Krummensee. Rückkehr von Bestensee via KW, z.B an 16:13.
Wer möchte kann auch individuell bis „KW“ anreisen.
Preis inkl.Führung 6,-€

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