30.11.2015 Stadtspaziergang in der Reihe „Berliner Kieze – Berliner Geschichte/n“: Rund ums Bayerische Viertel

Unser Spaziergang durchs Bayerische Viertel beginnt auf dem U-Bahnhof Bayerischer Platz. Nach Plänen von Salomon und Georg Haberland entstand um 1900 in nur wenigen Jahnen in Schöneberg ein komfortables Wohnquartier, das Bayerische Viertel. Zwischen Schmuckplätzen und Vorgärten ließ  die Terraingesellschaft modern ausgestattete herrschaftliche Mietshäuser errichten. Das Viertel wurde Anziehungspunkt für Ärzte, Wissenschaftler, Rechtsanwälte, Literaten – viele aus dem Liberalen jüdischen Bürgertum, bis sie in der Zeit des Hitlerfaschismus in die Emigration bzw ermordet wurden. Alliierte Bomben zerstörten dann im Krieg weite Teile des Viertels. Das Zeithistorische Portal Café Haberland bietet sich als Schlusspunkt unserer Runde oder zum individuellen Nachempfinden an  Allein um den Bayerischen Platz gibt es – beginnend mit der Zeitreise im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs – einen Rundgang mit 15 Stationen. Für uns geht es zu einigen bemerkenswerten Mietshäusern, die den Krieg überstanden haben, zur einstigen Synagoge, zu bedeutenden Schulstandorten, Persönlichkeiten, Orten der Erinnerung, Denkmäler, ein interessanter und abwechslungsreicher Spaziergang…
Treffpunkt: 13:30 Uhr auf dem U-Bf. Bayerischer Platz
Preis inkl. Führung 4,-€

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26.11.15 Durch die Barnimer Feldmark – Spätherbst um Schönfeld

Wir beginnen die Wanderung im Dorf mit dem Doppel“L“ – Willmersdorf. Es geht durch die Willmersdorfer Heide nach Schönfeld. Charakteristisch sind hier einige Häuser einst wohlhabender Bauern des Oberbarnim und eine bemerkenswerte einstweilen gesicherte Kirchenruine.
Dann geht es über die Feldmark nach Werneuchen-Ost, leider ist das “Gasthaus am Berg” zur Zeit nicht geöffnet. Dafür ist hier regelmäßiger Busverkehr nach Werneuchen, wo man ggf. auch noch kurz einkehren kann.
Treff: 9:15 Bf. Lichtenberg, zur Abfahrt RE Richtung Werneuchen ab 9:27 (Zustiegsmöglichkeit Ahrensfelde ab 9:37, bitte vorher ansagen.)
Rückfahrt ab Werneuchen z.B 14:53 oder 15:48, mit Umstieg Werneuchen, Bf. an Bln.-Lichtenberg 15:32 bzw. 16:32
Wegstrecke max. 8 km
Preis inkl. Führung 5,-€
Tarif Berlin ABC bzw. BC – für Ticket ggf selbst sorgen

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21.11.2015 Bahntour nach REUTERSTADT STAVENHAGEN

Am kommenden Sonnabend, den 21.11 startet unsere Bahntour zur Reuterstadt Stavenhagen. Selbstverständlich spielt Leben und Wirken des niederdeutschen Dichters eine besondere Rolle, aber auch die Geschichte eines typischen mecklenburgischen Landstädtchens, gerade auch damals im 19. Jahrhundert. Das frühere Schloss, die Stsdtkirche, Bürgerhäuser die noch die Atmosphäre von Fritz Reuters „Vaterstadt“ vermitteln, auch eine der wenigen erhalten gebliebenen Synagogen Mecklenburgs. Stavenhagen gilt als Tor zur Mecklenburgischen Schweiz. Unweit befindet sich auch das Dorf Ivenack mit dem Landschaftspark und den darin liegenden uralten, wenn auch nicht tausendjährigen Eichen. Interessante weitere Ziele der Umgebunf, die wir an diesem Herbstsonnabend allerdings nicht mehr schaffen….
Treff: Berlin Hbf tief. Gleis 6. Ab 7:25. Fahrt mit RE 5 Richtung Stralsund, 7:44 ab Berlin Hbf bis Neubrandenburg, von dort diesmal mit Bus. Rückfahrt spät. 16:05, Rückkehr an Berlin Hbf 19:12. Preis inkl. Führung, Fahrkosten: 23,-€

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16.11.2015 Von den Ceciliengärten zum Friedrich-Wilhelm-Platz

Eine große Runde um Friedenau, zu Wohnsiedlungen der 1920er Jahre wie dem Gartendenkmal „Ceciliengärten“, zu Prominenten und Kuriosem, zur Rheinstraße mit der „Kaisereiche“ und den Goerzhöfen, zur weithin mit ihrer Silhouette dominierenden Kirche zum Guten Hirten am Friedrich-Wilhelm-Platz….
Ein ausführlicher und abwechslungsreicher Spaziergang.
Treff: S+U Bf. Innsbrucker Platz. Südlicher Ausgang an der Hauptstraße 10:30 Uhr
Weg ca. 5 km; 2 ½ Stunden
Preis: 5,-€

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09.11.2015 Biesdorf 1933-1945. Alltag, Verfolgung und Widerstand…

Biesdorf am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich vom Bauerndorf zur Siedlung im Grünen entwickelt.
Jedes Jahr im Frühjahr strömten die Berliner, vor allem aus den Arbeiterbezirken des Ostens hier heraus, streiften durch die blühenden Obstgärten und Plantagen, tranken Obstwein, kochten in Gaststätten ihren mitgebrachten Kaffee oder Muckefuck, das „Werder des Ostens“ war mehr als nur eine Werbeidee. Dann kamen die Nazis an die Macht, der Alltag veränderte sich, wenn auch das Freizeitleben zunächst weiter blühte. Doch wo war die jüdische Arzt, der eben noch praktizierte, auch andere Menschen verschwanden, manche versteckten sich, andere – an die ich heute passend zum Datum auch erinnern möchte – halfen ihnen. Im Schlosspark gab es beliebten Vergnügen, während im Schloss diejenigen saßen, die den Terror organisierten….
Heute geht es zu einigen interessanten Persönlichkeiten und Geschichten im Ortsteil Biesdorf.
Treffpunkt: Vorplatz S Biesdorf, vor der Gaststätte „Paule“ 10:30 Uhr.
Dauer ca. 2 ½ – 3 Std.
Preis inkl Führung 5,-€

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05.11.2015 Rund um Gerswalde in der Uckermark

Gerswalde ist ein zentraler Ort in der Uckermark.
Gerade hier ist die hügelige offene und dann wieder bewaldete Gegend besonders reizvoll. Gerswalde hatte einst als lokale Herrschaft eine gewisse Bedeutung, verfügt heute noch über einen zentralen Marktplatz mit einer alten Feldsteinkirche, vor allem aber über eine noch erkennbare Wasserburg inmitten des früheren Schlossparkes. Nach einem ausführlichen Rundgang im Dorf geht es hinaus in die Landschaft mit weitem Blick über die offenen Fernen hinunter zum Oberuckersee…
Weitere Orte der Amtsgemeinde sind so interessant, dass hier die kleine Tour sicher später noch einmal fortgesetzt werden sollte.

Treffpunkt Bf. Lichtenberg ab 8:20, Fahrt mit RB 12 via Templin ab 8:37
Rückfahrt via Wilmersdorf (b Angermünde)
Wegstrecke max. 8 km
Preis inkl. Führung: 9,-€

 

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02.11.2015 Stadtspaziergang FENNPFUHL und Umgebung

Fennpfuhl ist einer der kleinsten und am dichtesten besiedelten Ortsteile Berlins und geht im wesentlichen auf die erste „Plattenbau“-Großsiedlung Lichtenberg-Nord zurück, die hier ab 1972 entstand. Nicht allen bekannt ist, dass den Wettbewerb hierfür schon 1957 ein Hamburger (!) Architekt gewonnen hatte. Die Geschichte des Gebietes ist jedoch älter und vielfältiger. Der abwechslungsreiche Rundgang, der anschließend auch über den Volkspark Prenzlauer Berg, einst „Oderbruchkippe“ geht, startet 13:25 an der Straßenbahnhaltestelle Anton-Saefkow-Platz (M8) und dauert etwa 2 Stunden
Preis inkl. Führung 4,-€

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29.10.2015 Herzberg (Elster)

In der Reihe „Märkische Städte“ geht es nach Herzberg (Elster). Einst eine recht bedeutende Stadt, selbst eine Universität, wenn auch nur wegen der seinezeitigen Pestepidemie in Wittenberg. H. wurde 1239 erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Archäologische und dendrochronologische Untersuchungen lassen eine Entstehung um 1215 vermuten. Ursprünglich hieß die Stadt einmal Hirschberg, woraus über mehrere Wandlungen der Sprache Herzberg wurde. Die auffallenden Wälle und Gräben um die Stadt gehen wahrscheinlich auf Niederländer zurück, die im 13. Jahrhundert hierher kamen. Durch dieses System konnte die Stadt im 30jährigen Krieg nicht erobert, jedoch von einem großen Brand 1757 weitgehend zerstört. Nach dem Wiener Kongress wurde Herzberg preußische Kreisstadt. Unsere Route führt auf Spuren der Geschichte durch die weitgehend von Spätbarock und Klassizismus geprägte Stadt mit Rathaus und Marienkirche…
Das Besondere der Marienkirche sind erhaltene ursprüngliche Gewölbemalereien…
Treff: 7:55 Bln.-Hbf tief, Fahrt mit RE 5 Richt. Falkenberg(Elster) ab 8:14, Wagen 2..
Von Herzbetg, Bahnhof geht es per Bus in die Stadt, denn der Bahnhof an der Stadt selbst lag auf der längst stillgelegten Eisenbahnverbindung nach Luckau und Lübben….
Preis inkl. Führung, Besichtigung(en) 9,-€ .
Wer kein 65-plus-Ticket hat, bitte rechtzeitig bei mir anmelden, lösen Sie ein Ticket Berlin ABC. Das Ticket ab Thyrow und dann ab Jüterbog und zurück bis Berlin löse ich dann für Sie mit.

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24.10.2015 Bahntour nach Riesa

Eigentlich ist Riesa als sächsische Industriestadt – von Stahl bis hin zu Zündhölzern – bekannt. Es gibt aber auch einiges Pittoreske, neben Jugendstilbauten insbesondere der Ursprung der Stadt, das heute in den Tierpark integrierte frühere Kloster. In einem Flügel befindet sich das heutige Rathaus. .
1119 wird das von Bischofs Dietrich von Naumburg gegründete Kloster „Reszoa“ das erste Mal urkundlich erwähnt. Es ist das erste der damaligen Mark Meißen und wird von dem Orden der Benediktiner geführt. ..
Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1542 aufgelöst und eine Rittergutsherrschaft eingerichtet, die von hier aus die weltliche Macht über die Umgebung ausübte…Aus deren Schloss entstand das heutige Rathaus.
Einiges interessante mehr gibt es auf unserem ausführlichen Stadtrundgang.
Treff 7:30 Berlin-Lichtenberg, Zugang vom S-Bahnhof zu den Fern- und Regionalbahngleisen, wahrscheinlich Gleis 15 7:46 RE 2 via Cottbus und Priestewitz (Jungfernheide 7:25, Gesundbrunnen 7:33). Rückkehr an Bln.-Lichtenberg z.B. an 19:14 Uhr

Preis inkl. Fahrkosten, Führung, Eintrit  26,-€

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20.10.2015 Rund um den Scharmützelsee. Bad Saarow III „Zur Moorhexe und zum ältesten Biohof Deutschlands“

Rund ums „Märkische Meer“, wie Theodor Fontane es noch beschrieben hatte, gab und gibt es immer etwas zu entdecken.
Besonders interessant ist hier immer wieder eine Spurensuche zu Künstlern und anderen Prominenten, zu historischen Persönlichkeiten und Geschichten und Geschichtchen.
Unter dem Titel „Traumgehäuse Bad Saarow“ (zurückgehend auf einen Ausspruch Johannes R. Bechers) verfasste in den 1990er Jahren der ortsansässige Heimatforscher Reinhard Kiesewetter eine Artikelserie, die in einer Broschüre über insgesamt 60 Häuser mit bewegter Geschichte um die mehr oder weniger prominenten Hausbewohner am „märkischen“ Meer zusammengefasst wurde und mit deren Hilfe wir Bad Saarow bewanderten.
Heute aber geht es in das Gebiet etwas abseits der Landhaussiedlung, ins Gebiet der früheren Tongruben, zum ersten und ältesten biologisch-dynamisch arbeitenden Landwirtschaftsbetrieb Deutschlands und vor allem auf den Waldfriedhof Bad Saarow, unter anderem auch mit dem Grab der „Moorhexe“ von Saarow.
09:50 Bln.-Ostbahnhof Gleis 1
Abfahrt RE 1 von Gleis 1 10:03 Richt. Frankfurt (Oder)
Preis inkl. Führung: 7,-€
Wegstrecke: ca. 5 – 6 km

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