27.8.2015 Auf Fontanes Spuren. Rund um Falkenberg (Mark) und Cöthen

Bereits Theodor Fontane zog es bekanntlich oft in die Gegend um Oderbruch und Hohem Barnim, insbesondere seit dem er seinen Vater in Schiffmühle besuchte. Er verglich Falkenberg 1872 wegen seiner malerischen Lage und seiner gepflegten Art mit einem thüringischen Gebirgsdorf, das sich so ganz von märkischen Sanddörfern unterscheide. Angesichts mancher Steigungen auf dem Wege können wir das schon nachvollziehen. Es geht durch liebliche Täler an Bächlein entlang, mit Blicken ins weite Land an der Oder von oben…
Zum Teufel auf dem Paschenberg wo heute die „Carlsburg“ steht, zum „Lug ins Land“, ins kleine romantische Tal des Cöthener Mühlenfliesses, zu Herrn von Jenas verwunschenem Park, einem kleinen Dorfrundgang, der „Schinkelkirche“, die eigentlich keine ist. Und (fast) zum Schluss, wenn man möchte, Kaffeetrinken unterm Gingkobaum am „Mon choix“, dem Sommerhäuschen der von Jenas, eine idyllische kleine Ausflugsgaststätte mit einem kleinen Puppenmuseum….
Treff: 9:15 Berlin-Hbf tief, Abfahrt mit dem RE 3 um 9:33, Umstieg in Eberswalde auf die Niederbarnimer Eisenbahn in Richtung FF/Oder. Wer möchte, kann schon mit dem RB 24 ab Lichtenberg nach Eberswalde fahren und auf uns auf dem Bahnsteig 1 warten. In diesem Fall aber vohrer bescheid geben.
Preis inkl. Führung: 7,-€

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22.8.2015 Bahntour nach UELZEN

Vom Hundertwasserbahnhof auf der Spur der Steine in die historische Stadt der „Uhlenköper“ zum Goldenen Schiff und anderen Sehenswürdigkeiten….

.. eine lohnende norddeutsche Stadt am Rande der Lüneburger Heide, von der Backsteingotik über Fachwerkhäuser aus der Zeit nach zwei großen Stadtbränden bishin zur Moderne und Postmoderne. Immerhin war der „Hundertwasserbahnhof“ das letzte Werk des bekannten Wiener Künstlers und engagierten Umweltschützers. Aber Uelzen hat eben noch mehr zu bieten, als nur den Bahnhof…..

Treffpunkt: ab 6:20 Berlin-Ostbahnhof, mittlere Unterführung, Zugang zu Gleis 6/7, Fahrt mit dem IRE Richtung Hamburg 6:40 Uhr. 

Preis inkl. Fahrkosten, Reservierung, Führung vor Ort: 27,-€

Die nächste Bahntour findet am 19.9. nach Hamburg statt. Schwerpunkt ist insbesondere die Hafengeschichte und das „Welterbe“ Speicherstadt….
Bei Interesse jetzt noch anmelden.

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17.8.2015 Alt-Treptow und der Plänterwald

Das alte Treptow hatte einst zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Siedlungskerne. Das eine Treptow war das Gebiet an der Einmündung des Floß- bzw. Flutgrabens in die Spree, heute Teil des Landwehrkanals und mit Gewerbe und großen Siedlungshäusern einschließlich Mietskasernen bebaut. 1,5 km weiter aber gab es gegenüber von Stralau eine Fischersiedlung, später das Vorwerk „Trepkow“. Ersteres war schon mal Thema, letzteres ist heute das Ziel, nachdem wir ein Teil des Plänterwalds, einem der größten und letzten erhaltenen innerstädtischen Waldgebiete Berlins, durchstriffen haben. Auch die Geschichte solcher einstigen „Highlights“ wie dem „Kulturpark resp. Spreepark“, dem Eierhäuschen, der Insel der Jugend, dem Haus Zenner u.a. wird eine Rolle spielen.

 

Treff: S Plänterwald 13:30
Wegstrecke/Dauer ca. 5 km/ ca. 2 – 2 1/2 Std.
Preis: 4,-€

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13.08.2015 Rund um den Waldfriedhof Zehlendorf

Berliner und deutsche Geschichte auf dem und rund
um den WALDFRIEDHOF ZEHLENDORF

Da offenbar noch länger warmes Sommerwetter herrscht und da es technisch praktischer ist, konzentrieren wir diesen Spaziergang auf den Waldfriedhof Zehlendorf und dessen unmittelbare Umgebung. So treffen wir auf drei frühere regierende Bürgermeister, zwei für die Stadt eminent wichtige Architekten, weitere weitbhin bekannte Künstler und Kulturschaffende, einen italienischen Ehrenfriedhof, eine Episode jüdischer Geschichte in Deutschland nach 1945….

Das “Dorf” Zehlendorf selbst wird wahrscheinlich im nächsten Jahr Thema eines gesonderten, interessanten Spaziergangs sein.

Treff: Waldfriedhof Zehlendorf, Bushst. zur Ankunft Bus 118 von S Wannsee Richt. Rathaus Zehlendorf an 13:46 (ab Wannsee, Bf. 13:29!)
Dauer ca. 2 Std.
Preis: 4,-€

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10.8.2015 Auf Jaczos Spuren von Gatow zum Schildhorn

Unsere sommerliche Stadtwanderung rund um die Unterhavel widmet sich einem Mythos brandenburgischer-preussischer Geschichte und seiner Rezeption und den wirklichen Hintergründen um den Slawenfürsten Jaczo oder Jaxa von Köpenick, der angeblich auf der Flucht vor Albrecht dem Bären in die Havel ging und beim Schildhorn wieder auftauchte….
An die Legende erinnert der selbst vielen Spandauern kaum noch bekannte Jaczo-Turm in einer „Schlucht“ nahe der Biberburg, es geht um die Scharfe Lanke, Pichelsdorf und Pichelswerder vorbei an Albert Einsteins „Laube“ zum Stößensee schließlich zum Schildhorn, wo ein durch Friedrich Wilhelm IV persönlich entworfenes Denkmal, vom Architekten Stüler und „Bauleiter“ Cantian ebensp an die Sage um den Wendenfürsten erinnern, der Herrschaft eine historische Legende zugrunde legen sollte….
Das Denkmal, einst weithin über der Havel sichtbar, geriet zwischenzeitlich in Vergessenheit. Auch die Ausflugsziele rund herum hatten schon einmal eine bessere Zeit gesehen. Da wir uns bei der kleinen Wanderung (fast) immer im Wald und in Wassernähe bewegen, ist sei auch bei der sommerlichen Wärme machbar…
Herzlich willkommen!
Treffpunkt: Bus-Hst. Biberburg, Bus X-34, z.B. ab Berlin-Zoologischer Garten 10:00
Preis inkl. Führung 5,-€

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1.8.2015 Bahntour Wörlitzer Park

Der Wörlitzer Park, entstanden unter dem aufgeklärten Herrscher Friedrich Franz von Anhalt-Dessau gilt als der erste und einer der größten englischen Landschaftsparks in Deutschland. Unsere Bahntour in das Biosphärenreservat Mittlere Elbe widmet sich vor allem den weiträumigen Anlagen und ihrer Geschichte. Dabei ist der Wörlitzer See, um den sich der Park gruppiert, nur einer der typischen Altwässer, die es im Bereich der Mittleren Elbe viele gibt. Leider können wir aufgrund immer wieder auftretender massiver Verspätungen der Deutschen Bahn nicht wie ursprünglich geplant über Coswig/Anhalt anreisen. Dabei bietet auch der Weg in die Elbaue, dann über eine alte Gierfähre, mit einer Rast am alten Terrassencafe und dann der Weg am Auwald vorbei über die Coswiger Allee bis zum Wörlitzer Park seinen Reiz.

Treffpunkt morgen ab 8:45 auf dem Ostbahnhof, Gleis 6/7. Fahrt mit dem RE 7 bis Dessau.
Von dort mit der Anhaltiner Eisenbahn und auch wieder zurück über Dessau. Zurück in Berlin gegen 19 Uhr…

Preis inkl. Fahrkosten, Führung, Begleitung (evtl. weitere Besichtigungen im Park individuell)  25,-€

 

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27.07.15 Vom Mexikoplatz zum Schlachtensee

Der Mexikoplatz gilt als ein wiederhergestelltes Juwel des Jugendstils. Entlang einiger alter Villen geht es in Richtung Krumme Lanke vorbei Haus am Waldsee und durchs Dichterviertel. Die einstige „Kameradschaftssiedlung der SS“ an der Krummen Lanke war schon einmal Thema, wir wenden uns heute daher in Richtung Fischerhütte der Scharfen Lanke und dann dem Schlachtensee zu, an dessen Südufer der Weg vorbei am Paul-Ernst-Park zum S-Bahnhof Schlachtensee führt. Von hier aus kann man durch die Villensiedlungen wieder zum Ausgangspunkt zurück kehren oder aber den Spaziergang ausklingen lassen.
Treff: S Mexikoplatz (S 1; auf dem Bahnsteig).
10:30 Uhr Wegstrecke/Dauer: ca. 7 km/3 Std.
(bzw. verkürzt 5 km; 2 Std.)
Preis: 5,-€

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23.07.15 Klosterfelde und die Lottscheseen

Klosterfelde gilt als einer der interessantesten Orte in der Region Heidekrautbahn im Naturpark Barnim.
Hier trafen und treffen Kultur, Natur, auch industrielle Nutzung aufeinander, ein gemütlicher Wanderweg führt uns nach einem kleinen Dorfrundgang zum Priesterluch und an kleinen Weilern vorbei durch die Sparrheide – vorbei am verlandeten Wischsee – fast wieder zurück nach Klosterfelde, vor dem Naturschutzgebiet Torfstich dann aber nach rechts zu den Lottscheseen, schon im Mittelalter für ihren Fischreichtum bekannt.
Eine Rast im oder am Haus Lottschesee oder auch am Strand ist möglich, vom Haltepunkt Lottschesee geht es mit der „Heidekrautbahn“ wieder nach Berlin zurück.
Treffpunkt: 10:15 auf dem S-Bahnhof Karow. Ab 10:27 Fahrt mit der „Heidekrautbahn“ Richtung Groß Schönebeck bis Klosterfelde,an 10:51. Ggf. bitte Fahrkarte Berlin ABC und am Automaten zusätzlich Wandlitz-Klosterfelde/Lottschesee und zurück selbst lösen.
Rückkehr z.B. 15:24 ab Lotschesee, an Bln.-Karow an 15:53
Preis inkl. Führung 6,-€

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20.07.15 Berliner Stadtwanderung spezial: „Mahlsdorf im Dritten Reich“

Am Montag, den 20. Juli 2015 gibt es eine spezielle heimatgeschichtliche Stadtwanderung zum Thema „Mahlsdorf im Dritten Reich oder Verfolgung und Widerstand un Berlin-Mahlsdorf 1933-1945“. Es wird ein interessanter Rundgang zu Menschen, Ereignissen, Hintergründen, Biografien…..

Es geht zu verschiedenen Gruppen und Personen des Widerstandes, zu Menschen denen es gelang sich zu verbergen, Menschen die anderen halfen, aber auch zu einigen unbequemen Wahrheiten über teils angesehene Mahlsdorfer Bürger zu Zeiten des Hitlerfaschismus.
Der Rundgang führt vom Bahnhof aus übrs Komponistenviertel, die Lemkestraße, Mahlsdorf-Süd über den Briesener Weg wieder zurück.
Einen ähnlichen Spaziergang zu anderen Teilen des Bezirkes wird es am 9. November diesen Jahres aber sicher auch zu einigen Terminen im nächsten Jahr geben.
Der Wanderleiter stützt sich dabei auf neue Erkenntnisse bzw. Publikationen heimatgeschichtlicher Forschungen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
Treffpunkt 13:30 S-Bf Mahlsdorf, Ausgang unten. Dauer ca. 2 1/2 bis 3 Std. Preis für Führung 5,-€

 

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16.07.15 Vetschau

In der Reihe Märkische Städte steht am Donnerstag, den 16. Juli die reizvolle Spreewaldstadt Vetschau auf dem Programm. Die meisten kennen den Ort eher als Industriestandort, doch die Zeiten des großen Braunkohlenkraftwerks sind längst vorbei. Heute bietet Vetschau eine interessante Altstadt, Schloss und Park mit reizvollen Einblicken in die Natur, das Niederlausitzer Weißstorchzentrum im früheren Hospital, insbesondere aber als besonderes Highlight die in Deutschland einmalige Deutsch-wendische Doppelkirche…..

Treffpunkt 8:25 auf dem Ostbahnhof. Fahrt 8:44 mit RE 2 Richtung Cottbus.
Rückkehr bis ca. 17:15 an Ostbahnhof.

Preis inkl. Führung 8,-€

 

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