03.05.2016 Rund ums Golmer Luch

Die nächste Etappe unserer Wanderreihe Rund um Berlin ins Gebiet zwischen Potsdam und Werder (Havel), auch aber nicht nur auch aus Anlass der traditionellen Werderaner Baumblüte, des inzwischen zweitgrößten Volksfestes Deutschlands. Aber: „keine Angst“ – wir bewegen uns bei „Rund ums Golmer Luch“ vor allem in der Natur
Selbst der Träger des alternativen Nobelpreises Michael Succow empfiehlt einen Spaziergang um die Reste einer einst einmaligen Moorlandschaft im Westen Potsdams, die wir am Wissenschaftspark Golm starten. Besondere Höhepunkt sind die „Besteigung“ des höchsten „Gipfels“ der Gegend, sind die beiden nebeneinander liegenden Golmer Kirchen, die frühere Potsdamer Militärbadeanstalt und am Schluss kann man vielleicht doch noch etwas vom Drumherum der „Werderaner Baumblüte“ erleben, nachdem wir das Luch selbst passiert haben.
Wir holen damit die Wanderung vom 21. Mai letzten Jahres nach, die wegen Streikmaßnahmen so nicht zustande kam.
Treffpunkt: 9:10 Berlin Hbf. oben, Gleis 13, Abfahrt mit RB 21/22 Richt. Wustermark ab 9:21. an Golm Bf.9:56
Wegstrecke: ca. 7 – 8 km Preis inkl. Führung: 6,-€ Für Ticket Berlin ABC ggf. selbst sorgen.

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28.04.2016 Nach Petzow und Baumgartenbrück

… mit exklusiver Besichtigung der „letzten Schinkelkirche“ und einer Führung durchs Dorf durch einen Vertreter des ansässigen Heimatvereines.

Eine weitere Etappe unserer Wanderungen rund um den Schwielowsee bzw. Templiner See. Anknüpfend ans Thema „Malerkolonie Ferch“ schließen sich auch hier noch einige Reminiszensen an einige einst hier tätige Künstler an. Inzwischen ist wieder Normalität auf der Straße zwischen Potsdam, Ferch und Werder eingekehrt, so dass Petzow selbst kaum mit dem Bus erreichbar ist. Daher machen wir fast eine Rundwanderung. Es geht mit dem Bus bis Werder, Riegelspitze, dann – wie schon einmal auf dem Panoramaweg – nach Petzow und nach einer kleinen Besichtigungsrunde dort u.a. mit Besuch der letzten „Schinkelkirche“ parallel zum „Schwielow“ vorbei an der früheren Schloßgärtnerei, die heute ganz unter dem Thema Sanddorn steht, und am Ressort Schwielowsee quasi   am Vorabend der diesjährigen Festwoche zum historischen Ausflugslokal Baumgartenbrück. Dessen Geschichte –z.B. bei Fontane nachlesbar – ist eigentlich die Geschichte des einst wichtigen Havelübergangs, der im Mittelalter aus Pferdeschädeln (!) bestand. „Baumgartenbrück“ selbst dient auch als durchaus beachtenswerte kleine Heimatstube zur Geschichte rund um den Schwielow und den einst hier wirkenden Persönlichkeiten.. Achtung! Die Kirche in Petzow öffnet sich in Absprache mit dem Kulturreferat des Landratsamtes extra wegen uns. Sonst hat man nur am Wochenende geöffnet!

Treff: 9:35 Potsdam Hbf., Busbahnhof, Abfahrtstelle 8, Ab 9:50 mit Bus 631 Richtung Werder (Havel) bis Werder/H., Riegelspitze an 10:14
Wer mit mir mitfahren möchte, finde sich zur Abfahrt des RE 1 ab 8:29 Uhr vom Ostbahnhof, Gleis 6/7 ein!

Rückfahrt z.B. Baumgartenbrück ab 15:05, 15:25 etc.alle 20 Minuten bis Potsdam Hbf

Wegstrecke ca. 6 km

Preis neu inklusive aller Besichtigungen 9,-€

Für Ticket Berlin ABC ggf. selbst sorgen.

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21.04.2016 Rund ums alte Rixdorf

Richardsdorp, Rixdorf, Neukölln – drei Namen für den selben Ort, der 1920 als Stadtkreis zum Berliner Stadtbezirk wurde…
“In Rixdorf ist Musike“, hieß es einst in einem für damalige Zeiten frivolen Gassenhauer. Die Bewohner der sich im Aufschwung befindlichen Stadt direkt vor den Toren des alten Berlin fühlten sich beleidigt und erwirkten bei Kaiser Wilhelm Ii 1912 die Umbenennung der Kommune in Neukölln, was sich auf das alte Cölln bezog.
Später verband man dann das „alte“ Rixdorf vor allem mit den 1737 hier angesiedelten protestantischen Glaubensflüchtlingen aus Böhmen, beispielsweise in der Nazizeit wollte niemand etwas von einer slawischen, also „unarischen“ Vergangenheit wissen. Dabei bestand Rixdorf immer aus einem deutschen und einem böhmischen Teil….
Auch wir werden uns dem Rixdorf der böhmischen Einwanderer widmen, ohne aber deren Einordnung und Wechselwirkung mit der angestammten deutschen Bevölkerung also der „Integration“ anno 18. und 19. Jahrhundert widmen. Mit dabei die Geschichte dreier verschiedener Kirchgemeinden, das Wirken und das Vermächtnis des Herrn Comenius, Spuren der tschechischen Sprache und der Begräbnissitten der Herrnhuter Brüder auf dem “Gottesacker“…
Treffpunkt 13:30 auf dem U Rathaus Neukölln
Dauer ca 2 Std.
Preis 4,- mit dem anschließenden Besuch des interessanten Heimatmuseums 6,-€

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14.04.2016 Rund um den Brodowinsee

In der Reihe „Märkische Wanderungen“ geht es wieder einmal ins Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, diesmal „Rund um den Brodowinsee“
.Dies ist zugleich das Nachholen der wegen Bahn- bzw. Busstreik ausgefallenen Tour aus dem Vorjahr. Eine kleine unkomplizierte Wanderung rund um das sehr bewegte Gebiet um den Brodowinsee, zum alten slawischen oder gar frühgeschichtlichen Heiligtum, zu einigen Persönlichkeiten, die hier gewirkt haben, vielleicht auch zu balzenden Kranichen….
Leider können wir erst recht spät vor Ort sein, sonst müssten sie schon vor 5 Uhr aufstehen!
Treff: ab 10:10 Berlin Hbf tief, Abfahrt mit RE 3 Richtung Stralsund 10:32 (Gleis 6)
Ab Eberswalde mit Bus 912 ab 11:50. Achtung! Der RB 24 ab Ostkreuz bzw. Lichtenberg hat keinen Anschluss zu diesem Bus in Eberswalde!
Rückkehr geplant Berlin Hbf an 17:30 oder 18:29
Wegstrecke ca. 6 – 7 km
Preis inkl. Führung: 8,-€
Bitte ggf. insbesondere wegen Mitnutzung Berliin-Brandenburg-Ticket noch anmelden!

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09.04.2016 Bahntour nach Wolmirstedt

Unser Ausflug in die Stadt in der Ohreniederung nördlich Magdeburgs ist, auch wenn es im ersten Augenblick, nicht so wirkt, eine Reise zurück ins tiefste Mittelalter. Bereits Karl der Große, der König und später Kaiser der Franken, soll im 8′ Jahrhundert die Burg angelegt haben, damals noch strategisch günstig oberhalb der Mündung der Ohre in die Elbe. Später änderte die Elbe ihren Lauf. Am Altarm bzw. der unteren Ohre machen wir auch einen kleinen Spaziergang. Kaiser Otto I holte später seine Editha auch auf dem Wasserweg nach Magdeburg und dabei soll er sich am letzten Abend auf der Burg mit wichtigen Fürsten getroffen  und dem Volke ein.Fest zu Ehren lieb reizenden Braut gegeben haben….

Der heutige Ort Wolmirsteft wird dann im Jahre 1009 in einer Urkunde des Bischofs Thietmar bereits als slawische u n d deutsche Siedlung erwähnt. Die Burg Wolmirstedt entwickelte sich zu einer Grenzfeste zeischen dem Erzbistum Magdeburg und der Nordmark (später: Altmark) und galt später auch als beliebte Sommerresidenz der verschiedenen Besitzer. Zu nennen wären der Erzbischof Ernst von Sachsen, auf den die heute noch sehenswerte Schlosskapelle zurückgeht und Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg, der über 30 Jahre lang Administrator des Erzstifts Magdeburg nach der Reformation war, Burg bzw. Schloss Wolmirstedt umbauen ließ und als erster Fürst so etwas wie religiöse Toleranz einführte. Der Schloßdomäne werden wir uns ebenso widmen wie einem Stadtrundgang auf historischen Spuren, zum  früheren Katharinenkloster, zum Dreißigjährigen Krieg, zur “Franzosenzeit“ und zu Jüdischem Leben beispielsweise. Auch der Besuch des Museums auf der Schloßdomäne ist iinbegriffen, denn hier kann man abschließend auch das Modell der früheren Burganlage sehen und wir können uns den Schlüssel für die Innenbesichtigung der Schlosskapelle holen…
Treffpunkt: Berlin-Ostbahnhof ab 8:35. Fahrt mit RE 1 Richtung Magdeburg 8:59 Gleis 6/7.
Preis inkl. Fahrkosten, Führung 24,-€
Bitte wegen Lösen Wochenendticket rechtzeitig anmelden.

Frank Beiersdorff

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04.04.2016 Von Baumschulenweg in die Wuhlheide

Die 4. Berliner Stadtwanderung in diesem Jahr. Ausgehend vom Bahnhof Baumschulenweg gelangen wir auf dem kürzesten Wege zur Fähre. Diese Verbindung vom Wilhelmstrand am Rande von Oberschöneweide hinüber zum Plänterwald wurde anläßlich der Internationalen Gewerbeausstellung im Treptower Park 1896 geschaffen.Drüben angekommen, geht es zum Beispiel zum traditionsreichen Objekt des früheren „Funkhauses Nalepastraße“. Bis heute werden die historischen Räume von Künstlern verschiedener Genres und Klangkörpern für Aufnahmen genutzt. Wieder mal gibt es auch einen neuen Eigentümer und neue Pläne….
Es geht weiter zur Waldsiedlung Wuhlheide, die schon zu Karlshorst gehört und schließlich durch den Volkspark Wuhlheide. Dabei wird auch der einzigartige Modellpark Berlin-Brandenburg gestriffen. Dort verlangt man jedoch einen gesonderten Eintritt. Auch den früheren Pionierpark, jetzt Freizeit- und Erholungszentrum unter anderem mit der bekannten Parkeisenbahn, liegt noch auf der Strecke. Bitte ggf. „Marschverpflegung“ und etwas zum Trinken mitnehmen. Treff: 10:30 S Baumschulenweg
Wegstrecke: ca. 7 – 8 km
Preis inkl. Führung: 5,-€, inklusive Modellpark Berlin-Brandenburg 9,-€

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31.03.2016 Rund um Prenden im Naturpark Barnim

Zwischen Sophienstädt und Prenden liegt – zum Teil tief in die hügelige Landschaft der Umgebung eingebettet – eine Seenkette mit dem Bauersee und dem Mittelprendener See, die sich hinter Prenden mit dem Strehlesee noch fortsetzt. Auch das Dorf Prenden ist zum Beispiel mit seiner historischen Fachwerkkirche und auch der Lokalität des Hotels am Strehlesee durchaus reizvoll und es bietet sich eine schöne Rundwanderung zum Frühlingsauftakt im waldreichen Gebiet an. Vielleicht ja auch „bewaffnet“ mit Theodor Fontane, der einst dem Land der „Sparren“ einen Besuch abstattete. Dazu mehr….

Treff: 11:00 Bernau bei Berlin, Bahnhofsvorplatz, Abfahrt mit Bus 890 11:20 Richtung Marienwerder, bitte selbständig mit S-Bahn, RB oder RE nach Bernau vorfahren.
Ggf. Fahrschein Berlin ABC selbst lösen. Von Bernau/Ladeburg nach Prenden und zurück muss jeweils im Bus ein Ergänzungsfahrschein gelöst werden…
Wegstrecke <b ca. 6 km

Preis inkl. Führung: 6,-€

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22.03.2016 Eisenhüttenstadt – die „erste sozialistische Wohnstadt…“

Auf unserer Exkursion nach Eisenhüttenstadt geht es durch die historischen, im Ursprungsstil der 1950er Jahre wiederhergestellten Wohnkomplexe der “ersten sozialistischen Planstadt auf deutschem Boden“. Ursprüngliche sollte die im Zusammenhang mit der Errichtung des Eisenhüttenkombinates bei Fürstenberg (Oder) entstandene Stadt übrigens “Karl-Marx-Stadt“heißen, doch zwei Wochen vor der Benennung starb Stalin und so nannte man den Ort “Stalinstadt“ und wenige Wochen später benannte man Chemnitz um….
Die Architektur und die komplexe Stadtgestaltung waren bzw sind mustergültig und durchaus vielfältig, einschließlich der Einbeziehung von Kunstwerken…
Auch das Dokumentationszentrum “Alltagskultur der DDR“ wird auf unserem Programm stehen.
Treffpunkt: Berlin Ostbahnhof 8:55. Fahrt mit dem RE 1 09:04 Richtung Frankfurt (Oder)
Preis: 9,-€ inkl. Führung, Eintritt

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17.03.2016 Links und rechts der Spree durch die alte und neue Mitte Berlins

Die 3. Berliner Stadtwanderung 2016 startet auf dem S~Bahnhof Hackescher Markt und folgen dem Spreeweg.

Mit Blick zur Museumsinsel erinnern wir an den “Kaiserjuden“ und Kunstmäzen James Simon, erinnern an das Lustschloss Monbijou, an Haupttelegrafen- und Fernsprechamt. Vorbei am Bodemuseum geht es über die Monbijoubrücke und entlang des Kupfergrabens bis zur geschichtsträchtigen Weidendammer Brücke und vorbei am einstigen “Tränenpalast“ zum Reichstagsgebäude und dann zum “Band des Bundes“ durchs “neue Regierungsviertel“, dann über die Moltkebrücke gegenüber von Bundeskanzleramt und “Haus der Kuluren der Welt“ auf dem Moabiter Werder, zum Schloss Bellevue und schließlich durch den englischen Garten.

Endpunkt ist der S Bahnhof Bellevue.

Treff: 10:30 S Hackescher Markt
Weg ca 6 ~ 7 km. Dauer ca 3 Std.
Preis inkl. Führung 5 €

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12.3.2016 Bahntour „Rund ums alte Aschersleben“

Aschersleben gilt als die älteste Stadt Sachsen-Anhalts. Die reizvolle Stadt am Unterharz bietet ein buntes Kaleidoskop verschiedenster Baustile über mehrere Jahrhunderte. Wir werden unseren Rundgang an der mittelalterlichen Stadtbefestigung orientieren. Der Johannistorturm ist der einzige noch erhaltene Torturm der Befestigung, weitere Türme finden sich in der Altstadt selbst wie der “Schmale Heinrich“, der Beysesche Turm an der Luisenpromenade, auch noch erhaltene Urkunde “Schalen“ in der Stadtmauer oder der Elisabethzwinger… Reste einer alten Burg der Askanier befinden sich oberhalb der Stadt im heutigen Zoo Aschersleben. Für die auch zoologisch interessante Einrichtung, die sich auf einige Tieraffen sowie vor allem Katzen spezialisiert hat, ist bei unserem Stadtrundgang leider keine Zeit.
Aber: Der Unterharz mit vielen interessanten Zielen ist immer eine Ausflugsfahrt oder einen Kurzurlaub wert.
So werden sich Bahntouren auch noch Orten wie Halberstadt und Quedlinburg widmen.

Auf unserem Rundgang durch Aschersleben steht unter anderem auch eine kleine Führung durch die sehenswerte St Stephanikirche.

Treffpunkt: ab 7:35 Uhr auf dem Ostbahnhof, Fahrt mit dem RE 1 Richtung Magdeburg ab 7:59, im 2.Wagen von vorn. Rückkehr an Bln.Ostbahnhof spät. 20:02.
Preis inkl. Fahrkosten, Führung 24 €

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